Ignorieren und zum Inhalt springen
Choisir sa culotte d'équitation : basanes, grip et confort Choisir sa culotte d'équitation : basanes, grip et confort

Die richtige Reithose wählen: Besätze, Grip und Komfort

Kurz gesagt — Die Wahl einer Reithose hängt vor allem vom Fond ab: Silikongrip (kompletter „Full Seat“ oder Knieverstärkung „Knee Grip“) für modernen, vielseitigen Halt, heute Standard bis zum Spitzensport; Lederbesätze für ein klassisches Erscheinungsbild, das anspruchsvolle Reiter schätzen; oder ohne Verstärkung für Einsteiger, den Alltag und das Budget. Ergänzen Sie das mit einer hohen Taille, einem dehnbaren und atmungsaktiven Material, komfortablen Details (flache Nähte, Beinabschluss, der gut in den Stiefel gleitet) und der richtigen Pflege (niemals Trockner oder Weichspüler auf dem Grip). Der Rest ist eine Frage von Schnitt und Komfort.

Bei Sellerie Bucéphale ist die Reithose eines der Kleidungsstücke, zu denen wir am häufigsten Fragen bekommen. Das ist verständlich: Sie ist das Kleidungsstück, das am meisten beansprucht wird. Sie muss jeden Schritt, jeden Übergang, jede Stunde im Sattel aushalten. Eine gute Reithose vergisst man schnell; eine schlechte erinnert einen schon nach zwanzig Minuten. In diesem Leitfaden schauen wir uns an, was wirklich wichtig ist, um die richtige Wahl zu treffen – ohne unnötigen Fachjargon –, damit Sie das Modell finden, das zu Ihrer Reitweise, Ihrer Figur und Ihrem Budget passt.

Lederbesätze, Silikongrip oder ohne Verstärkung: das echte Auswahlkriterium

Der „Fond“ bezeichnet die Verstärkung im Schrittbereich und an der Innenseite der Oberschenkel, dort, wo der Kontakt zum Sattel stattfindet. Sie bestimmt den Halt und zu einem großen Teil den Preis. Zwei Begriffe tauchen überall auf: der „Full Seat“ (kompletter Fond, der Sitzfläche und Innenseite der Oberschenkel bedeckt) und der „Knee Grip“ / „Knee Patch“ (Verstärkung nur an den Knien). Diese Verstärkung, komplett oder nur an den Knien, gibt es aus Silikon oder Leder. Drei große Kategorien existieren nebeneinander.

Das Silikongrip ist heute am weitesten verbreitet, vom Verein bis zum Spitzensport. Das aufgedruckte Silikonmuster – entweder als kompletter „Full Seat“ oder als „Knee Grip“ an den Knien – sorgt für einen festen Halt im Sattel und eignet sich für alle Disziplinen: Springen, Dressur, Gelände, Unterricht. Auch die moderne Dressur wird überwiegend mit Full Seat Silikon geritten. Es ist die vielseitige Wahl schlechthin. Außerdem behält es auch bei feuchtem Wetter guten Halt. Die einzige Voraussetzung: eine sorgfältige Pflege, denn Silikon mag weder Hitze noch Weichspüler.

Die Lederbesätze (auch „Lederboden“ genannt) bieten natürlichen Halt, angenehmes Gefühl und ein klassisches Erscheinungsbild, das von einigen anspruchsvollen Reitern noch geschätzt wird. Das Leder patiniert, passt sich dem Sattel an und hält lange, wenn man es pflegt. Im Gegenzug erfordert es etwas Pflege und ist weniger „griffig“ als trockenes Silikon: Es ist eher für erfahrene Reiter gedacht, die dieses besondere Gefühl suchen, nicht für Anfänger.

Schließlich sind Reithosen ohne verstärkten Schritt (einfacher Stoffboden) die logische Wahl für den Einstieg sowie für die Pflege, gemütliche Ausritte oder ein knappes Budget. Weniger Haftung, aber ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und große Freiheit in der Nutzung. Für den ersten Grip ohne große Ausgaben greift man gerne später zu einem Einsteigermodell mit Silikon-Knie-Grip.

Art des Bodens Haftung Bevorzugte Verwendung Zu wissen
Silikon-Grip (voller Sitz / Knie-Grip) Sehr robust, guter Halt bei feuchtem Wetter Vielseitig, alle Disziplinen, aktueller Standard (auch Dressur) Kein Trockner und kein Weichspüler
Lederbesätze (Lederboden) Gut, natürlich Anspruchsvolle Reiter, die ein klassisches Erscheinungsbild suchen Patiniert, benötigt Lederpflege; weniger geeignet für Anfänger
Ohne verstärkten Schritt Begrenzt Anfänger, Freizeit, Alltag Am zugänglichsten, sehr vielseitig einsetzbar

Schnitt & Größe: hoch geschnitten, normal und die richtige Passform

Eine Reithose muss sitzen, ohne zu drücken. Zu locker wirft sie Falten unter dem Sattel und verursacht Scheuerstellen; zu eng behindert sie die Sitzposition. Die goldene Regel: Sie muss beim Reiten an Ort und Stelle bleiben, ohne dass man sie hochziehen muss.

Die Taillenhöhe ist eine Frage des Komforts und der Vorliebe. Die hohe Taille (hoch geschnitten) sitzt gut, bedeckt den unteren Rücken im Sattel und verhindert das „Runterrutschen“ der Taille; viele Reiterinnen schätzen das. Die normale Taille (mid-waist) eignet sich für diejenigen, die sie unter einer Jacke diskreter oder näher an einer klassischen Hose finden. Keine ist absolut „besser“: Es ist eine Frage der Körperform und Gewohnheit.

Zwei Details der Verarbeitung verändern den Komfort im Alltag: flache Nähte (scheuerfrei) im Schritt und an der Innenseite des Oberschenkels, die Reizungen bei langen Einheiten vermeiden, und ein enger Beinabschluss, der ohne Faltenbildung in den Stiefel gleitet, ohne Überlappung oder Wulst unter der Wade.

Die Größen variieren deutlich je nach Marke (und manchmal sogar je nach Modell innerhalb einer Marke). Deshalb geben wir keine universellen Entsprechungen an: Verlassen Sie sich auf die Größentabelle des Herstellers und zögern Sie nicht, uns im Geschäft oder per Nachricht um Rat zu fragen, um die richtige Wahl vor dem Kauf zu treffen.

Materialien & Komfort: Stretch, Atmungsaktivität, Jahreszeiten

Eine moderne Reithose kombiniert fast immer eine Stretchfaser (Elasthan) mit technischem Gewebe. Der Stretch sorgt für Bewegungsfreiheit: Im Sattel biegt man sich, setzt sich, steht auf – der Stoff muss mitmachen, ohne einzuschränken. Ein dehnbares Material erlaubt auch eine körpernahe Passform, daher ist Übergröße unnötig.

Die Atmungsaktivität ist genauso wichtig wie die Griffigkeit. Ein Material, das Feuchtigkeit ableitet, reduziert Unbehagen und Hautreizungen bei langen Einheiten. Im Sommer bevorzugt man leichte und luftige Modelle; im Winter wärmere Softshell- oder gefütterte Varianten. Einige Marken integrieren Belüftungszonen oder technische Einsätze: echte Komfortvorteile, die je nach Nutzung und Saison gewählt werden sollten.

Unsere Reithosen und Reithosenhosen

Hier eine repräsentative Auswahl aus unserem Sortiment, vom Baumwollmodell für Einsteiger bis zu Turnierhosen mit Grip- oder Lederbesatz. Die gesamte Auswahl finden Sie in der Kollektion Reithosen.

Reithose Pikeur Calanja mit Full Grip
Pikeur Calanja Full Grip150,00 €Ansehen
Damen-Reithose weiß Pikeur Sebiha mit Gripbesatz
Pikeur Sebiha weiß mit Gripbesatzab 160,00 €Ansehen
Reithose Anky Various mit Silikonbesatz
Anky Various Silikonbesatz110,00 €Ansehen
Herren-Reithose Pikeur Rossini mit Lederbesatz
Pikeur Rossini Herren Lederbesatzab 138,00 €Ansehen
Reithose Pikeur Navaro Jeans mit Knie-Grip
Pikeur Navaro Herren Knie-Gripab 94,50 €Ansehen
Damen-Reithose Pikeur Oliva Athleisure
Pikeur Oliva Athleisureab 49,90 €Ansehen
Damen-Reithose Anky Mystic
Anky Mystic69,90 €Ansehen
Kinder-Reithose Pikeur Braddy GripTec
Pikeur Braddy GripTec Kinder99,95 €Ansehen
Reithose BR Maurice ohne verstärkte Sitzfläche
BR Maurice (ohne Sitzfläche)ab 22,90 €Ansehen

Auswahl nur als Richtwert; Preise und Verfügbarkeiten können sich ändern. Damen, Herren und Kinder sind in unserem Sortiment vertreten.

Pflege: So hält Ihre Reithose (vor allem der Grip) länger

Eine gut gepflegte Reithose behält ihre Griffigkeit und Passform über viele Saisons. Einige einfache Gewohnheiten genügen.

  • Kein Trockner. Die Hitze macht das Silikon am Grip weich und löst es ab, außerdem wird das Elasthan geschwächt. Lufttrocknen, flach liegend oder auf einem Bügel.
  • Kein Weichspüler. Er verstopft die technischen Fasern und beeinträchtigt den Grip. Ein mildes Waschmittel reicht aus.
  • Waschen bei niedriger Temperatur (in der Regel 30 °C, beachten Sie das Etikett), auf links gedreht zum Schutz des Besatzes, idealerweise im Wäschenetz.
  • Lederbesatz (Basanen): Pflegen Sie ihn wie Kontaktleder, sanfte Reinigung und gelegentliches Einölen, ohne zu viel Fett, das den Besatz rutschig machen würde.

Im Zweifelsfall gilt das Etikett des Herstellers als Referenz: Es hat immer Vorrang vor allgemeinen Regeln.

Unsicher bei Größe oder Modell?

Wir helfen Ihnen, die passende Reithose für Ihre Reitweise und Körperform auszuwählen.

Termin vereinbaren Alle Reithosen ansehen

Häufig gestellte Fragen

Braucht man unbedingt eine Grip-Reithose zum Einstieg?

Nein. Für den Anfang eignet sich eine Reithose ohne verstärkten Schritt – oder ein Einsteigermodell mit Kniegriff aus Silikon – sehr gut: bequem, preiswert und ausreichend zum Lernen. Full Seat Silikon wird interessant, wenn man maximalen Halt sucht, bei Wettkämpfen oder intensivem Training. Lederbesätze sind eher für erfahrene Reiter, nicht für Anfänger.

Lederbesätze oder Silikongrip: Was haftet besser?

Der Silikongrip bietet den stärksten Halt und behält auch bei feuchtem Wetter guten Sitz, was ihn zur vielseitigsten Wahl macht – heute Standard, auch im Dressurreiten, das meist mit Full Seat Silikon geritten wird. Lederbesätze haften ebenfalls gut, mit natürlicherem Griff und klassischem Look, der anspruchsvolle Reiter schätzen. Das „Beste“ hängt vor allem von Ihrer Disziplin und Ihren Vorlieben ab.

Hohe Taille oder normale Taille?

Die hohe Taille sitzt besser und bedeckt den unteren Rücken im Sattel; die normale Taille ist unter einer Jacke unauffälliger. Beide sind gültig: Es ist eine Frage der Körperform und des persönlichen Komforts.

Wie wählt man die richtige Größe?

Die Größen variieren je nach Marke. Orientieren Sie sich an der Größentabelle des Herstellers des gewünschten Modells und kontaktieren Sie uns bei Unsicherheiten: Wir helfen Ihnen, die richtige Referenz vor dem Kauf zu finden.

Kann man eine Grip-Reithose im Trockner trocknen?

Nein. Hitze löst das Silikon ab und beschädigt die Fasern. Waschen Sie bei niedriger Temperatur, ohne Weichspüler, und lassen Sie es an der Luft trocknen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen.

Back to top