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Mon cheval stresse en concours : quelles solutions ? Mon cheval stresse en concours : quelles solutions ?

Mein Pferd ist im Turnier gestresst: Welche Lösungen gibt es?

Kurz gesagt: Der Stress im Wettkampf kommt vor allem vom Transport, dem Wechsel der Umgebung, der Menge und dem Lärm. Bevor man an Produkte denkt, setzt man auf Gewöhnung, eine stabile Routine und gutes Tagesmanagement. Einige beruhigende Nahrungsergänzungsmittel können unterstützend zum Wohlbefinden des ängstlichen Pferdes beitragen, ersetzen aber niemals die grundlegende Arbeit. Fragen Sie Ihren Tierarzt, bevor Sie ein Ergänzungsmittel einführen.

Ein Pferd, das schon beim Aussteigen aus dem Transporter hochfährt, auf dem Paddock zittert oder sich auf der Bahn nicht mehr konzentrieren kann: Diese Szene ist vielen Reitern vertraut. Der Wettkampf vereint Stressfaktoren. Zuerst der Transport, oft lang und unbequem. Dann die Ankunft an einem unbekannten Ort mit seinen Gerüchen, fremden Pferden, den im Wind klappernden Zelten. Schließlich die Menge, Lautsprecher, das Treiben am Bahnrand. Für ein Pferd, das von Natur aus ein Fluchttier ist, sendet all das ein permanentes Alarmsignal.

Bei Sellerie Bucéphale treffen wir regelmäßig auf Reiter, die vor einem Partner, der zu Hause normalerweise ruhig ist, im Wettkampf völlig ratlos sind. Die gute Nachricht ist, dass es wirkliche Hebel gibt, um zu helfen. Wir bieten Ihnen hier an, zu verstehen, woher dieser Stress kommt, welche Reflexe man annehmen sollte und welche Ergänzungen Ihre Vorgehensweise eventuell unterstützen können.

Stress im Wettkampf verstehen

Stress ist kein Launenanfall: Es ist eine physiologische Reaktion. Angesichts einer als bedrohlich empfundenen Situation schüttet der Körper des Pferdes Hormone aus, die es auf Flucht vorbereiten. Das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich an, die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Umgebung statt auf den Reiter. Man beobachtet dann die klassischen Anzeichen: hoher Hals, geweitete Nüstern, häufige Kotabsätze, Schwitzen, Wiehern, Schwierigkeiten stillzustehen oder sogar Verweigerung von Futter und Wasser.

Es ist hilfreich, mehrere Quellen zu unterscheiden. Der Transport ist oft der erste Auslöser: instabiles Gleichgewicht, Lärm, Hitze. Dann die neue Umgebung, die dem Pferd seine gewohnten Orientierungspunkte nimmt. Schließlich die Menge und der Lärm, besonders belastend für geräuschempfindliche Pferde. Hinzu kommt ein oft vergessener Faktor: unsere eigene Anspannung als Reiter, die das Pferd perfekt wahrnimmt und die seine eigene verstärken kann.

Ungewöhnlicher oder wiederkehrender Stress kann ein Gesundheitsproblem verbergen. Ein bisher ruhiges Pferd, das plötzlich ängstlich wird oder dessen Nervosität sich festsetzt und verschlimmert, zeigt manchmal körperliches Unbehagen: Rückenschmerzen, Magengeschwüre, schleichende Lahmheit, schlecht angepasstes Equipment. Bevor man den „Geist“ verantwortlich macht, wird eine tierärztliche Untersuchung empfohlen, um eine schmerzhafte Ursache auszuschließen. Ein Pferd, das Schmerzen hat, wird nicht „beruhigt“, sondern behandelt.
Stressfaktor Häufige Anzeichen
Transport Unruhe beim Verladen, Schwitzen, Verladeverweigerung
Unbekannte Umgebung Wachsames Pferd, hoher Hals, Erschrecken
Menschenmenge und Lärm Nervosität am Bahnrand, Konzentrationsschwierigkeiten
Spannung des Reiters Das Pferd blockiert, verliert seine gewohnte Bereitschaft
Unbehagen oder Schmerzen Neue oder wiederkehrende Nervosität, Empfindlichkeit beim Putzen, Leistungseinbruch: tierärztliche Untersuchung empfohlen

Nicht-produktbezogene Hebel: Gewöhnung, Routine, Management

Vor allem ist das beste Werkzeug die Vorbereitung. Ein selbstbewusstes Pferd ist ein Pferd, das ruhig und schrittweise gelernt hat, dass diese Situationen keine Gefahr darstellen. Hier sind die Arbeitsbereiche, die wir am häufigsten empfehlen.

Die schrittweise Gewöhnung. Nichts ersetzt wiederholte und positive Aussetzungen. Machen Sie vor dem eigentlichen Wettkampf viele kleine, stressfreie Ausflüge: ein paar Minuten im Anhänger, ein Spaziergang an einem neuen Ort, ein „Zuschauertag“ bei einem Turnier ohne Start. Das Pferd verbindet diese Situationen nach und nach mit neutralen oder angenehmen Erfahrungen.

Eine stabile Routine. Pferde sind Gewohnheitstiere. Am Wettkampftag dieselben Abläufe wie zu Hause zu wiederholen – gleiche Reihenfolge beim Putzen, gleiche Fütterung, möglichst gleiche Zeiten – bietet beruhigende Orientierungspunkte. Den Anhänger am Vorabend vorbereiten, früh genug ankommen, damit das Pferd durchatmen kann, Hektik vermeiden: Diese Details sind sehr wichtig. Eine regelmäßige und angepasste Fütterung, ohne plötzliche Änderungen vor dem Termin, trägt ebenfalls zur Verdauungs- und mentalen Stabilität bei.

Das Tagesmanagement. Planen Sie Zeit ein. Ein Pferd, das in letzter Minute ankommt und sofort auf die Bahn gebracht wird, hat keine Chance, sich zu beruhigen. Gehen Sie mit ihm spazieren, lassen Sie es beobachten, bieten Sie ihm Wasser und gegebenenfalls Heu an. Entspannen Sie es ruhig. Und achten Sie auf Ihre eigene Atmung: Ein ruhiger Reiter überträgt seine Gelassenheit.

Physischer Komfort. Ein Pferd mit Schmerzen ist stärker gestresst. Passender Sattel, überprüfter Rücken, korrekte Hufbearbeitung, gute körperliche Verfassung: Wohlbefinden ist die Grundlage für einen ausgeglichenen Geist. Regelmäßige Kontrolle und gute tägliche Pflege helfen, Unwohlsein früh zu erkennen. Bei Zweifeln sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder Osteopathen.

Ergänzungsmittel, die helfen können

Sobald die Grundarbeit begonnen ist, können einige beruhigende Nahrungsergänzungsmittel als Begleitung eingesetzt werden. Sie „beseitigen“ den Stress nicht und ersetzen keine Gewöhnung: Sie können, je nach Herstellerangaben, zum Komfort und zur Verfügbarkeit sensibler Pferde beitragen. Hier eine Auswahl aus unserer Or-Vet-Reihe und von unseren Partnern.

Diese Ergänzungsmittel sind ohne dopingrelevante Substanzen formuliert. Im Wettkampf liegt die Anti-Doping-Verantwortung beim Reiter: Bei Zweifeln prüfen Sie die FFE/FEI-Regelungen.
Or-Stress Or-Vet, Ergänzung für ängstliche Pferde
Or-Stress (Or-Vet) 110,00 € Ergänzungsmittel auf Pflanzenbasis (Griffonia, Tryptophan, Taurin, Mineralien), vom Hersteller als empfohlen für ängstliche Pferde im Wettkampf angegeben. Produkt ansehen
Or-Stress ++ konzentrierte Formel Or-Vet
Or-Stress ++ (Or-Vet) 132,00 € Konzentriertere Formel der Or-Stress-Reihe, vom Hersteller für schnellere Wirkung beschrieben. Gleiche Pflanzenbasis und Tryptophan. Produkt ansehen
Or-Calm beruhigendes Ergänzungsmittel Or-Vet
Or-Calm (Or-Vet) 71,00 € Flüssiges Ergänzungsmittel auf Pflanzen- und ätherischen Ölbasis, vom Hersteller zur Beruhigung „heißer“ Pferde vor Transport oder Wettkampf empfohlen. Produkt ansehen
Or-Magnesium Nahrungsergänzung Or-Vet
Or-Magnésium (Or-Vet) 66,00 € Ergänzungsmittel auf Basis von Magnesiumoxid und Mineralien, vom Hersteller für ängstliche Pferde im Alltag und zur Unterstützung der Nerven- und Muskelfunktion vorgestellt. Produkt ansehen
B-Quiet Horse Master beruhigende Spritze
B-Quiet (Horse Master) 11,30 € Orale Spritze mit L-Tryptophan, Magnesium und B-Vitaminen, vom Hersteller für nervöse Pferde vor stressigen Ereignissen (Transport, Wettkampf) beschrieben. Produkt ansehen

Wichtig: Diese Informationen basieren auf den Beschreibungen der Hersteller und stellen keine tierärztliche Beratung oder Erfolgsgarantie dar. Jedes Pferd reagiert unterschiedlich. Bevor Sie ein Ergänzungsmittel einführen, konsultieren Sie Ihren Tierarzt und halten Sie sich an die angegebenen Dosierungen. Diese Ergänzungsmittel sind ohne dopingrelevante Substanzen formuliert; im Wettkampf liegt die Anti-Doping-Verantwortung beim Reiter.

FAQ: Pferd gestresst bei Wettkämpfen

Mein Pferd ist nur bei Wettkämpfen gestresst, ist das schlimm?

Nein, das ist sehr häufig: Ein Pferd, das zu Hause ruhig ist, kann sich an einem unbekannten und lauten Ort unsicher fühlen. Wichtig ist, es schrittweise zu gewöhnen und die Vorbereitung sorgfältig zu gestalten. Ungewöhnlicher, neuer oder zunehmender Stress kann auch auf körperliche Beschwerden (Rücken, Magengeschwüre, Lahmheit…) hinweisen: In diesem Fall wird eine tierärztliche Untersuchung empfohlen.

Reicht ein beruhigendes Ergänzungsmittel aus, um das Problem zu lösen?

Nein. Ein Ergänzungsmittel kann begleitend zum Wohlbefinden des Pferdes gemäß den Herstellerangaben beitragen, ersetzt aber weder Gewöhnung noch eine stabile Routine oder eine gute Tagesplanung. Die Grundarbeit bleibt unerlässlich.

Sind beruhigende Ergänzungsmittel im Wettkampf erlaubt?

Die hier vorgestellten Ergänzungsmittel sind ohne dopingrelevante Substanzen formuliert. Im Wettkampf liegt die Anti-Doping-Verantwortung jedoch beim Reiter: Im Zweifelsfall prüfen Sie die Vorschriften der FFE (nationale Wettkämpfe) und der FEI (internationale Wettkämpfe).

Kann der Tierarzt das Pferd vor dem Wettkampf beruhigen?

Nein. Jegliche Beruhigungsmittel oder Tranquilizer sind im Wettkampf verboten, auch wenn sie vom Tierarzt verabreicht werden. Ihre Anwendung stellt einen Verstoß gegen die FFE- und FEI-Regeln dar und kann sanktioniert werden. Der Tierarzt behandelt, um Schmerzen zu lindern und Ursachen auszuschließen, nicht um die Nervosität eines Pferdes am Wettkampftag „einzuschläfern“.

Wann sollte man mit der Gabe eines Ergänzungsmittels beginnen?

Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers: Einige Produkte werden über mehrere Wochen als Kur angewendet, andere nur punktuell einige Stunden vor dem Ereignis. Testen Sie in jedem Fall zu Hause vor einem Wettkampf die Verträglichkeit, aber denken Sie daran, dass dies keine Garantie für das Fehlen kontrollierbarer Rückstände ist: Beachten Sie die Nachweiszeiten der FFE/FEI.

Wie kann man den Transportstress reduzieren?

Gewöhnen Sie das Pferd durch wiederholtes und positives Verladen an den Pferdeanhänger, ohne Druck. Am Tag X fahren Sie ruhig, sorgen für Wasser und Heu und kommen früh genug an, damit es sich vor dem Wettkampf erholen kann.

Benötigen Sie eine persönliche Beratung, um sich gelassen auf Ihren nächsten Wettkampf vorzubereiten?

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